Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant zu einem der größten Energieverbraucher globaler Rechenzentren. Jüngste Analysen warnen davor, dass sich ihr Energiebedarf bis Ende des Jahres verdoppeln könnte. Laut einer neuen Studie, die in [Zeitschrift/Institution einfügen] veröffentlicht wurde, … Joule Laut Alex de Vries-Gao ist KI bereits für bis zu 201 Tsd. TB des weltweiten Stromverbrauchs von Rechenzentren verantwortlich. Bis Ende 2025 könnte dieser Wert auf fast 501 Tsd. TB ansteigen – Bitcoin-Mining ausgenommen.
Dieser rasante Anstieg wird durch die explosionsartige Verbreitung generativer KI-Modelle wie ChatGPT angetrieben, die immense Rechenleistung benötigen. Verglichen mit den vergleichsweise geringen Investitionen in das Mining von Kryptowährungen stellt das von Technologiegiganten wie Google und Microsoft in KI investierte Kapital einen weitaus aggressiveren und energieintensiveren Kurs dar.
Google beispielsweise verzeichnete seit 2019 einen Anstieg der Treibhausgasemissionen um 481,4 Billionen Tonnen, hauptsächlich aufgrund des gestiegenen Rechenbedarfs im Bereich KI. Dies erschwert die Einhaltung der Klimaneutralitätsziele. Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass globale Rechenzentren im Jahr 2024 415 Terawattstunden (TWh) Strom verbrauchten – etwa so viel wie Saudi-Arabiens gesamter jährlicher Energieverbrauch. Bis 2030 wird ein Anstieg auf über 900 TWh prognostiziert, wobei KI einen wesentlichen Beitrag dazu leistet.
De Vries-Gaos Methodik analysiert die KI-Lieferkette – mit Fokus auf die Halbleiterfertigungskapazitäten der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), die Hochleistungschips für Nvidia, Google und andere Unternehmen herstellt. Seiner Schätzung zufolge könnte KI im Jahr 2025 bis zu 82 Terawattstunden (TWh) verbrauchen, was dem jährlichen Stromverbrauch der Schweiz entspricht.
Forscher warnen jedoch vor Datenlücken. Ohne mehr Transparenz seitens der Technologieunternehmen hinsichtlich der Energieverbrauchskennzahlen von KI bleiben die Schätzungen ungenau. Experten wie Sasha Luccioni von Hugging Face betonen die Notwendigkeit von Offenlegung, um eine nachhaltige KI-Entwicklung zu gewährleisten.
Da KI die globale IT-Infrastruktur grundlegend verändert, wird die Bewältigung ihrer Auswirkungen auf den Energieverbrauch zu einer dringenden Priorität für Nachhaltigkeitsstrategien von Unternehmen.
Quelle:
https://www.wired.com/story/new-research-energy-electricity-artificial-intelligence-ai/

